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Häufig gestellte Fragen

Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ) in ZIM-Einzelprojekte.

Antrag stellen

Fördervoraussetzungen

Wie viele Anträge dürfen pro Jahr gestellt werden?

Die Zahl der Anträge ist nicht begrenzt. Jedoch dürfen innerhalb der letzten 12 Monate maximal zwei ZIM-Projekte bewilligt werden.

Fördert ZIM Teilprojekte?

ZIM fördert in sich geschlossene und in sich verwertbare Projekte. Insofern ist die Förderung von Teilprojekten nur möglich, wenn diese separat bewertbar, verwertbar und vom Erfolg des Gesamtprojekts unabhängig sind.

Darf oder muss vor Antragstellung ein Patent bestehen?

Ja, es kann bereits ein Patent bestehen, muss aber nicht.

Was gibt es bei Neugründungen zu beachten?

Da ZIM kein Gründungsprogramm ist, muss die Unternehmensgründung abgeschlossen sein. Maßgeblich ist kein formaljuristischer Zeitpunkt (bspw. Eintragung im Handelsregister). Vielmehr sollen mit einem regelmäßig produzierten Produkt bereits Umsätze erzielt werden, deren Erlöse zur Finanzierung des Eigenanteils zum FuE-Projekt eingesetzt werden können. Vorgeschichte und Marktzugang des Unternehmens werden berücksichtigt.

Welchen Einfluss haben Umsatz und Mitarbeiterzahl auf ein Projekt?

Das FuE-Projekt sollte im Verhältnis zur Unternehmensgröße stehen und das Unternehmen nicht überlasten. Regelmäßig wird eine durch das Projekt gebundene Personalkapazität von bis zu 25% plausibel sein. Darüber hinausgehende Werte sind erklärungsbedürftig. Um auch die Eigenmittel zum Projekt sicherstellen zu können, wird das Verhältnis von Eigenanteil zum Jahresumsatz betrachtet. Der jährliche Eigenanteil sollte hierbei 10% des Jahresumsatzes nicht übersteigen. Darüber hinaus gehende Werte sind erklärungsbedürftig.

Partner-/Verbundunternehmen: was ist bei Unternehmen, deren Mehrheit (über 50%) eine Person(engruppe) hält, zu beachten?

Unternehmen, die über eine natürliche Person oder eine gemeinsam handelnde Gruppe von natürlichen Personen miteinander verbunden sind, gelten - unabhängig, ob die Unternehmen auf gleichem und / oder benachbartem Markt tätig sind - als „verbundene Unternehmen" (vgl. Anlage 1 zum Antrag).


Antragsberechtigte

Auf welchen Zeitpunkt bezieht sich die für die Antragsberechtigung maßgebliche Mitarbeiterzahl?

Auf den Zeitpunkt der Antragstellung, d. h. das Datum des Antragseingangs beim Projektträger.

Sind Zeit- oder Leiharbeiter der für die Antragsberechtigung maßgeblichen Mitarbeiterzahl zuzurechnen?

Ja.

Sind Auszubildende der für die Antragsberechtigung maßgeblichen Mitarbeiterzahl zuzurechnen?

Nein.

Worauf beziehen sich die Unternehmenskennwerte bei der Größeneinstufung weiterer mittelständischer Unternehmen (Richtlinie Punkt 3.1.1 b))?

Bei der Ermittlung der Mitarbeiterzahl ist der Unternehmensverbund inklusive aller Partner- und verbundener Unternehmen zu berücksichtigen. Die Mitarbeiterzahl muss im Verbund unter 500 liegen.

Die Betrachtung der weiteren Schwellenwerte – Umsatz (< 50 Mio. €) oder Bilanz (≤ 43 Mio. €) – beziehen sich nur auf das antragstellende Unternehmen.

Können Unternehmen, die den Bereichen Land- und Forstwirtschaft, Fischerei oder Verkehrswesen zuzuordnen sind gefördert werden?

Nein.

In begründeten Ausnahmefällen können kleine und mittlere Unternehmen, für die keine Wettbewerbsverzerrung durch eine FuE-Förderung zutrifft, einen Antrag stellen, wenn sie keine staatlichen Beihilfen oder andere Subventionen aus EU-Mitteln erhalten, nicht beantragt haben und während der Projektlaufzeit nicht beantragen werden und darüber eine entsprechende schriftliche Erklärung abgeben.


Kosten und Zuwendung

Wie hoch sind die förderfähigen Kosten und die maximale Zuwendung für Unternehmen?

Die förderfähigen Kosten betragen maximal 380.000 Euro je Antrag. Zuwendung: Sie ergibt sie sich aus der Multiplikation der förderfähigen Kosten mit dem entsprechenden Fördersatz (25% bis 45%), somit kann die maximale Zuwendung 171.000 Euro betragen.

Welche Kostenarten werden gefördert?

Gefördert werden Personalkosten, übrige Kosten (pauschaler Aufschlag auf Personalkosten bis zu 100%), Kosten für FuE-Aufträge (max. 25% der Personalkosten) sowie Kosten für einen qualifizierten Forschungsauftrag (zwischen 30% und 70% der Personenmonate des Projekts).

Wie wird der Teilzeitfaktor (TZF) eines Projektmitarbeiters bestimmt?

Bei der Planung der Personalkapazität in den Anlagen 5 und 6.2 des ZIM-Antragsformulars ist für jeden Projektmitarbeiter sein Teilzeitfaktor (TZF) zu berücksichtigen, der mittels Anlage 6.1 bestimmt wird. Dort ist dazu die Wochenarbeitszeit des Projektmitarbeiters entsprechend seinem Arbeitsvertrag (pWAZ) und die betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit eines Vollzeitbeschäftigten (bWAZ) anzugeben.

Das Verhältnis pWAZ / bWAZ ergibt dann den TZF, der höchstens den Wert „1“ erreichen kann. Ein TZF von „1“ bedeutet, dass der Projektmitarbeiter in Vollzeit beschäftigt ist.

Als pWAZ ist für die im Förderantrag benannten Projektmitarbeiter, die jeweils zum Zeitpunkt der Antragstellung arbeitsvertraglich geltende Wochenarbeitszeit anzugeben. Für Ersatz- oder zusätzliches Projektpersonal in bereits laufenden Förderprojekten ist die zum Zeitpunkt des Projektbeitritts arbeitsvertraglich geltende Wochenarbeitszeit maßgeblich.

Als bWAZ ist die betriebsübliche Wochenarbeitszeit eines Vollzeitbeschäftigten anzugeben.

Bei Arbeitsverträgen, die eine monatliche Arbeitszeit festlegen, ist die Wochenarbeitszeit wie folgt zu ermitteln: monatliche Arbeitszeit x 12 Monate / 52 Wochen

Änderungen der Wochenarbeitszeit während der Projektlaufzeit sind dem Projektträger durch Vorlage einer aktualisierten Anlage 6.1 zeitnah mitzuteilen.

Welche Wochenarbeitszeit ist als die betriebsübliche anzusetzen, wenn im gleichen Betrieb für Vollzeitkräfte unterschiedliche Wochenarbeitszeiten gelten?

Bei Antragstellern mit Beschäftigungsverhältnissen zu unterschiedlichen Wochenstunden, die dort dennoch als Vollzeitstellen gelten, ist als bWAZ diejenige Wochenarbeitszeit eines Vollzeit-beschäftigten anzusetzen, die bei Abschluss des Arbeitsvertrages mit dem Projektmitarbeiter im Betrieb üblich war.

Mit welchem Gehalt ist ein Geschäftsführer förderfähig?

Wenn ein Geschäftsführer am Projekt mitwirkt (bis zu 50% der Normalarbeitszeit förderfähig), können dafür die Kosten vergleichbarer Projektmitarbeiter angesetzt werden. Wenn er jedoch gleichzeitig Projektleiter ist (weil er z.B. häufig die höchste Qualifikation hat und die strategische Linie bestimmt), gibt es keinen vergleichbaren Projektmitarbeiter. In diesen Fällen ist er mit seinen tatsächlichen Gehaltskosten (max. 100.000 Euro pro Jahr) zeitanteilig förderfähig. Das Unternehmen muss jedoch insgesamt über ausreichend qualifiziertes wissenschaftlich-technisches Personal verfügen. Eine Projektdurchführung allein nur durch Gesellschafter oder Geschäftsführer wird regelmäßig nicht genügen.

Welche zuwendungsfähigen Personalkosten können für namentlich noch nicht bekanntes Personal (N.N.-Personal) zur Förderung beantragt werden?

Hinweise zur Kalkulation der zuwendungsfähigen Kosten für namentlich noch nicht bekanntes Personal finden Sie im Downloadbereich.

Wie ist die Zuwendung im Unternehmen steuerlich zu behandeln?

Als sogenannter „echter“ Zuschuss unterliegt die Zuwendung nicht der Umsatzsteuer (i. S. Abschnitt 10.2, Abs. 7 u. 8, USAE). Die Zuwendung ist jedoch bei der Ertragsbesteuerung durch die Einkommensteuer (Einzelunternehmer, Personengesellschaften) oder Körperschaftsteuer (juristische Personen) oder Gewerbeertragsteuer (Gewerbebetrieb) zu berücksichtigen. Demgegenüber können die gesamten Aufwendungen für das Förderprojekt als Betriebsausgaben geltend gemacht werden. Da die Zuwendung bei Unternehmen immer nur eine Anteilsfinanzierung der Projektkosten ist, sind die Auswirkungen auf der Aufwandsseite stets größer als auf der Ertragseite, so dass sich per Saldo auch die Bemessungsgrundlage für die Besteuerung dementsprechend relativiert.

Können auch Projektmanagement-Leistungen als projektbezogener Unterauftrag (Richtlinien 5.3.1b) bzw. als FuE-Auftrag an wissenschaftlich qualifizierte Dritte gefördert werden?

Nein.

Muss die de-minimis-Regelung der EU bei ZIM-Einzelprojekten beachtet werden?

Nein.

 

Antragsverfahren

Können Projektskizzen als Möglichkeit einer ersten Einschätzung der Fördermöglichkeit von meiner Idee und meinem Unternehmen eingereicht werden?

Ja. Gern können Sie Ihre Fördermöglichkeit mit einem von uns bereitgestellten Formular (Hinweis: Zum Ausfüllen der Antragsformulare speichern Sie die Dokumente erst ab und öffnen Sie sie dann mit Adobe Reader ab Version 10) überprüfen lassen. Die Skizze sollte vier Seiten nicht überschreiten. Häufig ist dies eine gute Basis für eine erste unverbindliche Einschätzung. Sie können die Projektskizze per Post, Fax (030 97003-044) oder E-Mail (skizze@euronorm.de) einreichen. Eine Antwort haben Sie in der Regel innerhalb von zwei Wochen. Eine Vorabprüfung kompletter Passagen oder Anlagen eines sich in Vorbereitung befindlichen Antrages ist nicht möglich.

Wie sollte ein Antrag strukturiert sein und welche Informationen müssen im Antrag zwingend geliefert werden?

Bitte folgen Sie der in den Antragsformularen vorgegebenen Struktur. Die in den Deckblättern der Formulare abgefragten Informationen sollten alle in der entsprechenden Reihenfolge, nachvollziehbar und möglichst mit prüfbaren technischen Parametern unterlegt dargestellt werden. Eine für die Förderung unter ZIM erforderliche Innovationshöhe, technische Risiken und wirtschaftliche Erfolgschancen sollten aus den eingereichten Unterlagen eindeutig hervorgehen. Technische Risiken im Sinne der ZIM-Richtlinie sind konkrete technische Probleme, die während der Durchführung und Bearbeitung des Lösungsansatzes auftreten können. Zu den technischen Risiken gehören nicht allgemeine Risiken (z.B. das Nichterreichen von Zielparametern),  konzeptionelle Risiken (z.B. die Auswahl geeigneter Komponenten) oder Risiken, die durch eine gute Planung hätten vermieden werden können.


Wie lange dauert es vom Eingang des Förderantrags bis zu einer Förderentscheidung?

Die Bearbeitungszeit beträgt in der Regel bis zu drei Monate. Die Dauer hängt in erster Linie davon ab, ob die Antragsunterlagen vollständig und aussagefähig sind und wie schnell und vollständig die vom Projektträger EuroNorm GmbH gegebenenfalls geforderten Antragsergänzungen durch die Antragsteller nachgereicht werden.

In wie viel Exemplaren müssen die Antragsunterlagen eingereicht werden?

Der Antrag muss nur in einfacher Ausführung vorgelegt werden.

Wann kann mit dem Projekt begonnen werden?

Unmittelbar nach bestätigtem Antragseingang können die Antragsteller auf eigenes Risiko mit dem Projekt beginnen. Dazu erhalten Sie eine Mail vom Projektträger EuroNorm GmbH. Sie müssen nicht warten, bis der Zuwendungsbescheid erteilt wurde. Notwendige Vorarbeiten im Vorfeld der Antragstellung sind konzeptioneller Natur und können nicht nachträglich bezuschusst werden.

 

Projektdurchführung

Zahlungsmodalitäten

Wann erfolgt die erste Auszahlung der bewilligten Zuwendung?

Der Termin zur Vorlage der ersten Zahlungsanforderung ist im Zuwendungsbescheid benannt. Für die Abrechnung sind die vorgegebenen Formulare zu verwenden. Die Auszahlung der Zuwendung erfolgt kurzfristig.

Kann vorab eine Abschlagszahlung beantragt werden?

Abschlagszahlungen ohne die geforderten Abrechnungen sind nicht möglich. Die Zuwendung wird immer nachträglich auf Anforderung, entsprechend dem Projektverlauf und den förderfähigen Kosten der jeweils abgerechneten Monate ausgezahlt.

In welchem Rhythmus werden die Zuwendungen ausgezahlt?

Entsprechend dem Abrechnungsrhythmus werden auch die Zuwendungen in Teilbeträgen ausgezahlt. Diese Teilbeträge richten sich nach den Kosten, die mit den Zahlungsanforderungen nachgewiesen wurden. In der Regel sollte im Drei-Monate- Rhythmus abgerechnet werden, um den Aufwand beim Zuwendungsempfänger und beim Projektträger so gering wie möglich zu halten. Ein Quartalsrhythmus ist dabei nicht zwingend. Bei Bedarf kann die Abrechnung allerdings auch auf zwei oder sogar einen Monat verkürzt werden.

Wie ist von Projektbeginn an sicher zu stellen, dass die projektbezogenen Personenstunden korrekt erfasst werden? (Richtlinie, Pkt. 5.3.1 a)

Als Stundennachweis können Sie im Web bereitgestellte Tabellen verwendenverwenden. Von den Zuwendungsempfängern selbst erstellte Formulare oder DVgestützte Tabellen sind nur dann zulässig, wenn sie die Angaben des Vordrucks enthalten und die vorgegebene Form weitgehend einhalten. Der alternative Einsatz elektronischer Medien ist zugelassen. Geeignet sind solche Medien für diesen Zweck nur, wenn eine personal- und projektbezogene Stundenkontierung möglich ist und die automatisiert erstellten Daten kurzfristig prüfungsgerecht lesbar gemacht werden können. Dazu ist der automatisiert erstellte Ausdruck so zu gestalten, dass er die auf dem Vordruck vorgegebenen Angaben enthält und ist wie dort verlangt persönlich zu unterzeichnen. Die Stundennachweise bzw. alternativen Datenträger verbleiben beim Zuwendungsempfänger. Sie sind, wie alle sonst mit der Förderung zusammenhängenden Unterlagen, fünf Jahre nach Vorlage des Verwendungsnachweises für Prüfungen bereitzuhalten und nur dann als Kopie einzureichen, wenn der Zuwendungsbescheid eine entsprechende Auflage enthält oder sie vom Projektträger ausdrücklich angefordert werden.

Sind während der Projektlaufzeit Personaländerungen möglich?

Personelle Änderungen im Projektteam sind möglich, d.h. ausgeschiedene Projektmitarbeiter können ersetzt, an Stelle von N.N.- Personal können Projektmitarbeiter namentlich bestimmt oder zusätzliches Personal kann zur Verstärkung des Projektteams eingesetzt werden. Zusammen mit einer Begründung für derartige Veränderungen sind auch die personenbezogenen Angaben für das Projektteam zu aktualisieren. Dazu genügt es, für die hinzu gekommenen Projektmitarbeiter, eine Anlage 6.1 des Antragsformulars mit den dort geforderten Angaben vorzulegen. Für zusätzliche Projektmitarbeiter sind zudem die Arbeitspakete zu benennen, in denen sie eingesetzt werden sollen. Ein Mitarbeiter, der einen bisherigen Projektmitarbeiter ersetzt, eine N.N.- Stelle besetzt oder im Projektteam zusätzlich eingesetzt wird, ist mit seinem personenbezogenen Stundensatz förderfähig.

Wie bestimmen sich die maximal abrechenbaren Personenstunden eines Projektmitarbeiters pro Kalendermonat?

Es können immer nur die tatsächlich im Monat geleisteten Projektbearbeitungsstunden abgerechnet werden. Diese sind Grundlage für die Ermittlung der förderfähigen Kosten und anteiligen Zuwendung. Die pro Monat maximal förderbaren Projektbearbeitungsstunden eines Projektmitarbeiters hängen von seiner vertraglichen Wochenarbeitszeit ab. So sind beispielsweise bei einer 40-Stunden- Woche maximal 173,33 Projektbearbeitungsstunden pro Monat förderbar. Das ist bei dieser Wochenarbeitszeit für einen in Vollzeit beschäftigten Projektmitarbeiter ein voller Personenmonat (Wochenarbeitszeit x 52 / 12). Darüber hinaus geleistete Arbeitsstunden sind nicht förderbar und auch nicht in einen anderen Monat oder auf eine andere Person übertragbar.

Sind geplante Personenmonate zwischen den Projektmitarbeitern eines Projektteams übertragbar?

Wenn für einen Kalendermonat ein Projektmitarbeiter beispielsweise mit einem vollen Personenmonat eingeplant war, er aber weniger Projektbearbeitungsstunden erbracht hat und deshalb weniger Zuwendungen in Anspruch genommen wurden, kann der dabei entfallende Zeitaufwand während des Bewilligungszeitraumes für weitere förderfähige Projektarbeiten eingesetzt werden, auch wenn diese durch andere Projektmitarbeiter erbracht werden. Die bewilligte Zuwendung setzt dabei den finanziellen Rahmen für die förderbaren Projektarbeiten und den damit verbundenen förderbaren Aufwand, so dass es im Bewilligungszeitraum durchaus möglich ist, zeitliche Rückstände oder notwendige Mehrarbeiten durch einen flexiblen Personaleinsatz noch auszugleichen und zu finanzieren. Falls dabei Personal ersetzt werden muss oder zusätzliches Personal erforderlich sein sollte, ist die Änderung im Projektteam beim zuständigen Projektträger zeitnah zum Einsatz mittels Anlage 6.1 zu beantragen.

Wie viel Personenmonate können pro Jahr abgerechnet werden?

Pro Jahr können bis zu 12 Personenmonate (PM) für einen in Vollzeit beschäftigten Projektmitarbeiter abgerechnet werden, auch wenn er nur mit 10,5 PM eingeplant war. Bei der Antragstellung sind jahresübliche Fehlzeiten wie Urlaub, Wochenfeiertage und Krankheit zu berücksichtigen. Deshalb sind für einen in Vollzeit beschäftigten Projektmitarbeiter maximal 10,5 PM planbar. Bei der Abrechnung zählen die tatsächlich geleisteten Projektarbeitsstunden. Damit werden die tatsächlichen Ausfallzeiten berücksichtigt und ggf. ein früherer Projektabschluss unterstützt.

Wie viel Exemplare der Zwischen- und Abschlussberichte müssen vorgelegt werden?

Jeweils nur ein Exemplar in ungebundener Form.

Leistungen zur Markteinführung

Was ist unter Leistungen zur Markteinführung zu verstehen?

In ZIM können Leistungen zur Markteinführung für Unternehmen gefördert werden, die von externen Dritten erbracht werden und die der wirtschaftlichen Verwertung der im geförderten FuE-Projekt erzielten Ergebnisse dienen.

Wann kann der Zuschuss für diese Dienstleistungen beantragt werden?

Anträge auf Förderung von Leistungen zur Markteinführung können parallel zur Beantragung, während der Laufzeit oder bis sechs Monate nach Abschluss eines FuE-Projekts gestellt werden. Fördervoraussetzung ist, dass für das FuE-Projekt in ZIM eine Zuwendung bewilligt wurde. Die Erteilung der Aufträge für die Dienstleistungen ist nach bestätigtem Antragseingang beim Projektträger EuroNorm GmbH auf eigenes Risiko zulässig.

Wie hoch ist die Förderquote der Leistungen zur Markteinführung?

Die Förderquote beträgt immer 50% der Kosten, unabhängig von der Förderquote des ursprünglichen FuE-Projektes.

Projektabschluss

Was passiert mit der Förderung, wenn ein Projekt während der bewilligten Projektlaufzeit abgebrochen werden muss?

Die bis zum Abbruch entstanden Kosten können abgerechnet werden, soweit der Verwendungsnachweis erbracht wird.

Worauf muss der Zuwendungsempfänger achten, wenn er Projektergebnisse publizieren möchte?

Bei allen projektbezogenen Außendarstellungen (wie in Broschüren, auf Websites, bei Plakatwänden, auf Messeständen, Transparenten und Ähnlichem) ist das BMWi-Logo mit Förderzusatz ("Gefördert durch: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages") zu verwenden. Dieses Logo einschließlich Kurzdokumentation mit Hinweisen zu seiner Verwendung sowie das ZIM-Logo sind im Downloadbereich abrufbar. Das BMWi-Logo darf nicht ohne Zustimmung des BMWi verwendet werden.

Darf der Zuwendungsgeber die Ergebnisse des Förderprojekts veröffentlichen?

Der Zuwendungsgeber ist berechtigt, über die Projekte folgende Angaben bekannt zu geben: Thema des Projekts, Zuwendungsempfänger, Bewilligungszeitraum und Höhe der Zuwendung. Darüber hinaus können Informationen über das Projekt nur in Abstimmung mit Zuwendungsempfänger publiziert werden (z.B. auf der Website, in Zeitschriften u.ä.).