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ZIM-Netzwerke Juryrunde 4

Die folgenden Netzwerke wurden in der 4. Jurysitzung, die am 9. September 2009 in Berlin stattgefunden hat, zur Förderung empfohlen.

Netzwerk:
LEO³ – Lokaler Energie Organismus

Netzwerkmanagement: Hasso Plattner Institut für Softwaresystemtechnik GmbH, Potsdam

Kurzbeschreibung:
Im Netzwerk "LEO³" beschäftigen sich sechs Unternehmen mit Fragestellungen im Bereich Energieeffizienz und Erneuerbare Energien. Durch die Bündelung der Kernkompetenzen der Netzwerkpartner soll ein Produkt für Unternehmen entstehen, das mittels intelligenter Energiemanagement-lösungen und unter Einsatz von z. B. Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung und erneuerbaren Energien Ressourcen schont und wirtschaftlich sinnvolle Energie- und Klimaschutzmaßnahmen ermöglicht. Als Zielmarkt wurden Einkaufszentren und Supermärkte identifiziert.

 

Netzwerk:
IRENA – Innovative Rail-Engineering Network Assembly

Netzwerkmanagement: Reflexive Consulting & Research Moldaschl & Traubinger GbR, Unterhaching

Kurzbeschreibung:
Der  Kooperationsverbund von neun Unternehmen und einer FuE-Einrichtung hat zum Ziel, Systeminnovationen innerhalb des Schienensektors sowie zwischen ihm und anderen Verkehrsträgern voranzutreiben. Hierzu werden Anforderungen für marktorientierte Forschung sowie Lösungsperspektiven entwickelt, die in konkreten Innovationsprojekten umgesetzt werden. Das Ergebnis der Netzwerkarbeit werden Entwürfe für neue, marktfähige Produkte und Dienstleistungen sein, mit deren Hilfe die Attraktivität für Kunden und die Effizienz bei den Betreibern gleichsam erhöht wird.

 

Netzwerk:
DeWiTec - Dezentrale Windstrom-Technik

Netzwerkmanagement: Fachhochschule Lübeck Forschungs-GmbH, Lübeck

Kurzbeschreibung:
Im Netzwerk DeWiTec haben sich sechs KMU, zwei Forschungsvereinigungen und eine Gebietskörperschaft (Gemeinde) zusammengeschlossen - mit dem Ziel, dezentrale Energiesystemen auf Basis von Kleinwindkraftanlagen, Wasserstoff und Photovoltaik mit unterschiedlichen Speichersystemen zu entwickeln und zu vermarkten. Die Anlagen und Systeme sollen durch Vereinigung der im Netzwerk vorhandenen Kompetenzen aus den Bereichen Planung/ Genehmigung, Windkraft, Energiemanagement und Stromspeicher so konfiguriert und zusammengestellt werden, dass sie als regenerative und dezentrale Energiequellen planbar und zuverlässig zur Verfügung stehen und als solche am Markt angeboten werden können. Zielmärkte sind, neben der klassischen Energieversorgung, vor allem Anwender, die auf eine autarke Energieversorgung Wert legen, z. B. in der Landwirtschaft oder Telekommunikation.

 

Netzwerk:
EnWas - Netzwerk "Energetische Nutzung von Wasserkörpern"

Netzwerkmanagement: FUGRO-HGN GmbH

Kurzbeschreibung:
Im Netzwerk EnWas schließen sich sechs KMUs überwiegend aus Thüringen zusammen, um für zukünftige energetische Versorgungssysteme die "Wasserkörper" (d. h. Seen und andere Wasserflächen) zu erschließen. Dafür sollen technische Lösungen und konkrete Anwendungen zur Nutzung von Wasserkörpern als Energiequelle, Energiespeicher und Energietransportmedium entwickelt und vermarktet werden.

 

Netzwerk:
PMS-Prüftechnik - PMS-Prüftechnik für hochintegrierte microtechnische Systeme

Netzwerkmanagement:
Steinbeis Transferzentrum STZ MIT, Stuttgart

Kurzbeschreibung:
Im offenen Netzwerk "PMS-Prüftechnik für hochintegrierte mikrotechnische Systeme" schließen sich acht Unternehmen (davon sieben KMU) und drei Forschungseinrichtungen überwiegend aus Baden-Württemberg zusammen, um ihre Kompetenzen, Kapazitäten und Ressourcen bei der Entwicklung und Anwendung von innovativen Prüftechniken für mikrotechnische Systeme zu bündeln. Ziel ist die möglichst hohe Ausbeute von mikrotechnischen Produkten (Yield-Rate) zu einem möglichst frühen Zeitpunkt, um damit die Qualität zu erhöhen und die (Folge-)Kosten zu senken.

 

Netzwerk:
Machining Varel - Zerspanung im Bereich der Metallverarbeitung in der "Spitze" Titan

Netzwerkmanagement:
Sperlich GmbH, Göttingen

Kurzbeschreibung:
Im Netzwerk "Machining Varel" schließen sich sieben Unternehmen (davon fünf KMU) und zwei Forschungseinrichtungen aus vier Bundesländern zusammen, um die grundsätzliche Technologie der Zerspanung bei der Metallverarbeitung von Titan zu entwickeln. Die Ziele des Netzwerkes liegen schwerpunktmäßig im Zusammenbringen von relevanten Akteuren sowie in der Wissensgenerierung im Bereich Zerspanung von Titan. Neben dem Thema Zerspanung stehen ergänzende Komponenten, wie beispielsweise bestimmte Softwareanforderungen, im Vordergrund. Den Mittelpunkt bildet die Entwicklung innovativer Technologien und Verfahren von der Prototyopenerstellung bis hin zur Vorserienfertigung.

 

Netzwerk:
O-PAEDIX - Förderung von Technologien, Technologieentwicklung und Technologietransfer in der orthopädietechnischen Industrie

Netzwerkmanagement: Frauenhofer Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA), Stuttgart

Kurzbeschreibung:
Im Netzwerk O-PAEDIX für innovative Orthopädietechnik haben sich neun Unternehmen (davon sieben KMU) und eine Forschungseinrichtung zusammengeschlossen – vor dem Hintergrund, dass das Feld der Orthopädietechnik einerseits durch hohes Marktwachstum, andererseits aber auch durch einen niedrigen Automatisierungsgrad, Dominanz von Großunternehmen, hohen technische Anforderungen und hohem Kostendruck geprägt ist. Ziel ist es, die mittelständische (Zulieferer-) Industrie darin zu unterstützen, die hieraus resultierenden wirtschaftlichen und technologischen Herausforderungen besser zu meistern. Durch Technologieentwicklung, Wissenstransfer, Synergieeffekte, und Lobbying soll die Wirtschaftlichkeit und Innovationskraft der KMU nachhaltig gestärkt werden. Der Mehrwert für die Patienten als Anwender der Orthopädietechnik liegt in einer Steigerung der Lebensqualität.

 

Netzwerk:
Pro-aktiver Service im Maschinenbau – Optimierung der Wartungsfreundlichkeit von Maschinen und Entwicklung innovativer Service-Produkte

Netzwerkmanagement:
Wiegerhaus GmbH, Köln

Kurzbeschreibung:
Mit dem Netzwerk „Pro-aktiver Service im Maschinenbau“ wollen sieben überwiegend kleine und mittelständische Maschinen- und Anlagenbauer und ein Instandhalter die Wartungsfreundlichkeit von Maschinen und Anlagen optimieren und innovative Service-Produkte für ihre Kunden entwickeln, um ihren im Servicebereich erwirtschafteten Umsatz zu erhöhen und ihre Marktposition insgesamt zu stärken. Diese Zielstellung soll mit dem gegenseitigen Transfer spezifischer Service-Kompetenzen der einzelnen Netzwerkpartner in die betriebliche Praxis aller Partner und gemeinsame Lösungen für ähnliche Aufgaben erreicht werden.

 

Netzwerk:
SolarNeEqu – Solar_Netzwerk_Equipment

Netzwerkmanagement:
Europäische Forschungsgesellschaft Dünne Schichten e.V., Dresden

Kurzbeschreibung:
Im Netzwerk SolarNeEqu werden Zulieferer und Equipmenthersteller der Photovoltaik (PV)-Branche zusammengeführt, um entlang des Wertschöpfungsprozesses der PV-Module die Vernetzung der zugehörigen Stakeholder zu stärken und deren Kompetenzen insbesondere im Prozess-Know-How in Richtung Systemanbieter zu fördern. Im Fokus stehen hier Weiterentwicklungen von Fertigungsverfahren, Handling, Automatisierung und Standardisierung, Produkt- und Prozessüberwachung inkl. zugehöriger Messtechnik sowie die Montage und Inbetriebnahme der PV-Module.

 

Netzwerk:
Green IT – Aufbau einer Technologieplattform zur Entwicklung, Umsetzung und Vermarktung von Systemen

Netzwerkmanagement: EurA-Consult GmbH, Ellwangen

Kurzbeschreibung:
Die elf Partner im Netzwerk „Green IT“ wollen mit geeigneten Softwareentwicklungen und Dienstleistungen mindestens 10 % der Energiekosten in Rechenzentren einsparen. Zur Steigerung der Energieeffizienz sollen diverse Energiesparmaßnahmen von der Prozessoptimierung durch die Serversteuerung über energieeffiziente IT-Hardware und Stromversorgung bis hin zur Gebäudeplanung einzeln oder gebündelt angeboten werden.

 

Netzwerk:
Green Logistic – Entwicklung von neuen Produkten und Verfahren zum Thema Warenverkehr

Netzwerkmanagement: Janz Logistikakademie, Dornstadt

Kurzbeschreibung:
Im Netzwerk Green Logistic haben sich 15 Unternehmen (davon elf KMU) und ein Forschungsinstitut zusammengefunden. Sie verfügen über Expertise im Bereich Logistik und decken mehrere relevante Technologiegebiete ab. Ziel ist es, innerhalb dieses Netzwerkes zukunftsweisende und Ressourcen sparende Produkte und Verfahren für einen umweltbewussten Warenverkehr zu entwickeln. Hierzu gehören beispielsweise GPS- und Telematik-gestützte Systeme zur Kraftstoffeinsparung und RFID-gestützte Systeme zur Palettenortung.

 

Netzwerk:
MineWaterTec - Management und Sanierung für bergbaubedingte Wässer

Netzwerkmanagement: GMBU e. V., Halle/Saale

Kurzbeschreibung:
Das Netzwerk "MineWaterTec" hat zum Ziel, die Planung, Entwicklung und Umsetzung von Sanierungskonzepten im Bereich bergbaubedingter Wässer voranzutreiben. Durch Bündelung  von Kompetenzen regionaler Unternehmen, die der Bergbauindustrie nahestehen, sollen neue Verfahren zum Management und zur Sanierung der Bergbaugewässer bis zur Marktreife entwickelt werden. Dabei wird vor allem auch auf Auslandsmärkte fokussiert. Im Netzwerk sind acht Unternehmen zusammengeschlossen.

 

Netzwerk:
SENSOFAST - Schnelle Verarbeitung und Speicherung paralleler Sensordaten in rationalen Datenbanken

Netzwerkmanagement: Reflexive Consulting & Research Moldaschl & Traubinger GbR, Unterhaching

Kurzbeschreibung:

Im Rahmen des Innovationsnetzwerks SENSOFAST zur schnellen, parallelen Sensordatenverarbeitung und -speicherung soll die Tragfähigkeit und Praxistauglichkeit eines am Lehrstuhl Datenverwaltungssysteme der TU Chemnitz entwickelten, zweistufigen Speicherverfahrens demonstriert und weiterentwickelt werden. Dazu werden vier verschiedene Anwendungsgebiete betrachtet (Automotive, Windkraftanlagen, Fertigungssysteme, Experimentalphysik), für die der Einsatz des neuartigen Verfahrens signifikante technologische Fortschritte und davon ausgehend auch großes Markt- und Exportpotenzial bietet. Im Netzwerkwerk arbeiten sechs Unternehmen und zwei FuE-Einrichtungen zusammen.

 

Netzwerk:
WhiteByte - Nachhaltige Informationstechnologien für Klein- und Mittelständler

Netzwerkmanagement: ATI Westmecklenburg GmbH, Schwerin

Kurzbeschreibung:
Die insgesamt neun Netzwerkpartner (acht KMU und eine deutsche Hochschule) wollen bestehende innovative IT-Angebot und Maßnahmen vor allem für den Mittelstand verfügbar machen. Hintergrund der Entwicklung ist eine Steigerung der Energieeffizienz von Desktoprechnern, Servern und Rechenzentren und somit die Einsparung von Ressourcen und Kosten. Ziel des Netzwerkes ist es, nach der Entwicklung entsprechender Ansätze und zielführender Ideen als Systemanbieter für den Mittelstand zu fungieren.

 

Netzwerk:
EASYLOAD – Kompetenznetz für Be- und Entladungstechnik im Containertransport

Netzwerkmanagement: ICM e. V., Chemnitz

Kurzbeschreibung:
Im Netzwerk EASYLOAD haben sich sechs KMU zusammengefunden, um sich mit der Vereinfachung der Be- und Entladung von Containern und der Ladungssicherung in Containern zu befassen. Es soll die Grundlage für anspruchsvolle Forschungs- und Entwicklungsleistungen geschaffen werden sowie für deren technische Umsetzung in Produkte und deren Vermarktung. Dabei lassen sich die Netzwerkpartner von der Perspektive leiten, eine ganzheitliche Systemlösung zu schaffen. Die Verwertung der Ergebnisse soll möglicherweise in einem hierfür zu gründenden, sich selbst tragenden Unternehmen erfolgen – welches dann Produktion, Vermarktung und Weiterentwicklung übernimmt.

 

Netzwerk:
OLAB-OLED – Industrielichtanwendungen

Netzwerkmanagement: Technologie- und Innovationspark Jena GmbH, Jena

Kurzbeschreibung:
Organische LEDs stellen eine grundlegend neue, energieeffiziente Lichttechnologie für Beleuchtungslösungen dar. Mit der erfolgreichen Entwicklung einer Basistechnologie zur Herstellung derartiger Lichtelemente, beginnen sich jetzt erste Anwendungsbereiche abzuzeichnen. Acht KMU und drei FuE-Partner arbeiten in enger Kooperation mit Phillips Lighting im Netzwerk OLAB-OLED zusammen, um durch gemeinsame Projekte zur Herstellung von Prototypen für Lichtanwendungen in der Industrie (mit Schwerpunkt Bildverarbeitung) internationale Alleinstellungsmerkmale zu erarbeiten.