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3. Gemeinsame Ausschreibung Deutschland-Katalonien (Spanien)

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und die katalanische Regierung (ACCIO) setzen die erfolgreiche Ausschreibung zur Förderung innovativer Kooperationsprojekte zwischen deutschen KMU und ihren katalanischen Partnern fort.

Die Fördermittel werden jeweils aus den nationalen bzw. regionalen Programmen – in Deutschland aus dem Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) –  bereitgestellt.

Die dritte gemeinsame Ausschreibung wurde im Juli 2017 eröffnet.
Abgabefrist für Anträge ist der 23. Oktober 2017.

Die Bekanntmachung und das gemeinsame Antragsformular zu der aktuellen Ausschreibung können hier abgerufen werden. Interessierte Unternehmen und Forschungseinrichtungen sollten frühzeitig Kontakt zu den ausgewiesenen Ansprechpartnern beim Projektträger AiF Projekt GmbH aufnehmen.

Katalonien ist eine hochindustrialisierte Region und der bedeutendste Forschungsstandort Spaniens. Über 1,52 % des BIP fließen als direkte Investition in Forschung und Entwicklung. Mit einem Anteil von 0,11 % an der Weltbevölkerung, erbringt Katalonien 1 % der weltweiten Forschungsleistung (gleichbedeutend mit Finnland oder Schottland). Bemerkenswert ist, dass 56,9 % der FuE-Ausgaben von privatwirtschaftlichen Unternehmen getätigt werden, was über dem spanischen Durchschnitt liegt. Kataloniens positives Innovationsklima ist Ausdruck eines seit langem bestehenden starken Mittelstands, der im europäischen Vergleich sehr früh damit begann, sich in innovations- und wettbewerbsfördernden Clustern zu organisieren.

Die innovativsten Industrie- und Forschungszweige Kataloniens sind die Pharmaindustrie, Bio- und Medizintechnologie, Informations- und Kommunikationstechnologie sowie der Multimedia- und audiovisuelle Sektor.
Der Bereich der medizinischen Forschung nimmt in Katalonien eine besonders herausragende Stellung ein.
(Quelle: ACCIO – katalanische Agentur für Wettbewerbsfähigkeit, 2017)


Um die Zusammenarbeit mit ausländischen Kooperationspartnern zu erleichtern, hat das BMWi mit verschiedenen Ländern Vereinbarungen zur gemeinsamen Innovationsförderung für den Mittelstand getroffen. Die Unternehmen und Forschungseinrichtungen der beteiligten Länder werden im Rahmen von grenzüberschreitenden Ausschreibungen zur Einreichung von Anträgen für Forschungs- und Entwicklungsprojekten (FuE-Projekte) eingeladen. Die Verfahren der Begutachtung und Bewilligung der FuE-Projekte sind unter den beteiligten Ländern abgestimmt. Die Projektpartner werden nach den Förderrichtlinien des jeweiligen Landes unterstützt – die deutschen Unternehmen nach der aktuellen ZIM-Richtlinie, die für transnationale Kooperationen einen um bis zu 10 % erhöhten Fördersatz vorsieht.