Benutzerspezifische Werkzeuge

Bewilligungen 2014

Die folgenden ZIM-Kooperationsnetzwerke wurden im Jahr 2014 bewilligt.

Netzwerk: Laubholz Innovationsverbund

Netzwerkmanagement:

Cluster-Initiative Forst und Holz in Bayern gGmbH, Freising

Kurzbeschreibung:

Das Netzwerk „Laubholz-Innovationsverbund“  setzt sich aus zehn Unternehmen, einer Forschungseinrichtung und einem Verein zusammen. Ziel des Kooperationsnetzwerks ist, bestehende Hemmnisse bei Nutzung und Einsatz von Laubholz zu analysieren, Optimierungspotenziale zu erkennen und umzusetzen sowie neue Produkte mit allgemein gültigen Bemessungsregeln zu entwickeln.

Netzwerk: Netzwerk für modulare Energie- und Wasserversorgung (ModulTech)

Netzwerkmanagement:

innos-Sperlich GmbH, Göttingen

Kurzbeschreibung:

Ziel des Netzwerks ist die gemeinschaftliche Entwicklung von technischen Lösungen rund um die Wertschöpfungskette Niedrigenergie- und Passivhaus, Plusenergiegebäude und der zugehörigen Gebäudetechnik. Im Fokus sollen die Entwicklung und der Vertrieb von Lösungen zur Energie- und Wasserversorgung in integrierter und modularer Bauweise mit maximalem Vorfertigungsgrad stehen. Ergänzt durch geeignete Dienstleistungen und Services soll dadurch das kontinuierlich steigende Marktpotenzial insbesondere für KMU effizient ausgeschöpft werden.

Netzwerk: EGO-tex - Unternehmensnetzwerk zur Entwicklung, Gestaltung, Produktion und Distribution von kundenindividuellen Heimtextilien

Netzwerkmanagement:

SACHSEN!TEXTIL e.V., Chemnitz

Kurzbeschreibung:

Ziel des Netzwerkes ist die Entwicklung von Maschinen und Verfahren, die für die Herstellung von hochwertigen, kundenindividuellen Raumtextilien nach dem Prinzip der Mass Customization geeignet sind. Neben der Entwicklung der technologischen Voraussetzungen im Verbund EGO-tex planen die Netzwerkpartner den Aufbau einer gemeinsamen Vertriebsplattform, um sich langfristig als Systemanbieter am Markt etablieren zu können. Das Sortiment soll weitgehend alle Produktgruppen für Heim- bzw. Wohntextilien umfassen.

Netzwerk: Companion Diagnostic Network (CDN)

Netzwerkmanagement:

Diagnostik Netzwerk Berlin-Brandenburg (DiagnostikNet-BB) e.V., Hennigsdorf

Kurzbeschreibung:

Die bei der Behandlung chronischer und degenerativer Erkrankungen angewendeten individualisierten Therapien stützen sich auf Biomarker, das heißt auf messbare biochemische oder molekulare Größen, die einen physiologischen oder pathologischen Prozess beschreiben. Ziel des Netzwerks ist es, neue biomarker-basierte Begleitdiagnostika (companion diagnostics) zu entwickeln, um individualisierte Therapien zu verbessern.

Netzwerk: Netzwerk innovativer Medizintechnikentwickler und -zulieferer im Bereich Implantate, Transplantate und Knochenersatzmaterial

Netzwerkmanagement:

Medical Valley Europäische Metropolregion Nürnberg e.V., Nürnberg

Kurzbeschreibung:

9 KMU aus Bayern, Brandenburg und Thüringen sowie 3 Forschungseinrichtungen schließen sich zusammen, um Implantate, Transplantate und Knochenersatzmaterialien weiter zu verbessern, sodass eine schnellere und bessere Integration sowie eine leichter zu steuernde Haltbarkeit und Funktion erzielt werden kann. Begleitend sollen auch neue Methoden zur Produktionsprozessüberwachung und zum Nachweis der längeren Haltbarkeit und Funktion der Implantate und Transplantate sowie Produkte zur Verbesserung der Wundheilung nach der Übertragung entwickelt werden.

Netzwerk: Netzwerk für Hybridgarne (Hyga)

Netzwerkmanagement:

innos-Sperlich GmbH, Göttingen

Kurzbeschreibung:

Ziel des Netzwerks ist die gemeinschaftliche Entwicklung von technischen Lösungen zur Ausschöpfung des anwenderorientierten Potenzials sowie Beseitigung des bestehenden Defizits bei der Herstellung von Hybridgarnen, sowohl bezogen auf einzelne Verarbeitungsschritte und die Hybridgarnkonstruktion an sich. Ergänzt durch geeignete Dienstleistungen und Services soll dadurch das kontinuierlich steigende Marktpotenzial insbesondere für KMU effizient ausgeschöpft werden.

Netzwerk: Netzwerk Technischer Produktschutz in der Textilen Kette (TechProTex)

Netzwerkmanagement:

e-hoch-x Beratungsgesellschaft mbH, Chemnitz

Kurzbeschreibung:

Ausgangspunkt und Motivation zum Aufbau des Netzwerkes ist der Schutz vor Produkt- und Markenpiraterie. Insbesondere mittelständische Unternehmen sind auf der Suche nach kostengünstigen, für Klein- und Mittelserien geeigneten Schutz- bzw. Markierungstechnologien. Die Entwicklung und Erprobung dieser Schutz- und Markierungstechnologien im Hinblick auf Anwendungsmöglichkeiten in der textilen Kette, insbesondere über die verschiedenen Stufen der Wertschöpfungskette hinweg, erfordert ein abgestimmtes Vorgehen der Partner in einem Kooperationsverbund.

Netzwerk: Umweltschonende und energieeffiziente Antriebssysteme für die Schifffahrt

Netzwerkmanagement:

Hagen Consulting & Training GmbH, Siegburg

Kurzbeschreibung:

9 Unternehmen, davon 8 KMU, aus Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen sowie eine Forschungseinrichtung aus dem Saarland schließen sich zusammen, um für die Binnenschifffahrt neue Antriebskonzepte unter Nutzung von Gas, vor allem LPG, als Energieträger und hiermit verbundene technische Systeme zu entwickeln. Hintergrund ist die Tatsache, dass sich durch die Verwendung insbesondere von LPG sowohl Kraftstoffkosten sparen als auch Emissionen von CO2 reduzieren und der Ausstoß weiterer klima- und umweltschädlicher Stoffe, wie z.B. Feinstaub und SO2, fast vollständig eliminieren lassen.

Netzwerk: INAR - Innovationsnetzwerk Abwasser Recycling

Netzwerkmanagement:

abc solution GmbH, Bremerhaven

Kurzbeschreibung:

Das Netzwerk INAR verfolgt das Ziel, innovative Verfahren und Technologien zu entwickeln, um industrielle und kommunale Abwässer als Rohstoff- und Energiequelle wirtschaftlich nutzen zu können. Dazu arbeiten im Netzwerk elf Unternehmen, zwei assoziierte Forschungseinrichtungen sowie ein Verband zusammen. Das Netzwerk will sich zukünftig als kompetenter Anbieter in den vier Teilgebieten „Recycling & Rückgewinnung“, „Stoffliche Nutzung von Abwasserinhaltsstoffen“, „Nutzung der energetischen Potentiale von Abwässern“ sowie „Filterung, Rückhaltung & Analytik“ am Markt etablieren.

Netzwerk: CSP-Baukasten- Baukasten für Sonnenwärmekraftwerke

Netzwerkmanagement:

Enex Power Germany GmbH, Wolfratshausen

Kurzbeschreibung:

Das Netzwerk hat sich zum Ziel gesetzt, einen Baukasten für dezentrale Solarthermiekraftwerke (Concentrated Solar Power - CSP) zu entwickeln, um Strom oder Prozesswärme und -kälte aus diesen CSP-Anlagen bedarfsgerecht anbieten zu können. Durch die Bündelung des Know-hows der einzelnen Partner im Netzwerk sollen innovative FuE- und Pilotprojekte realisiert werden, um eine wirtschaftliche Nutzung der Energie aus Solarthermiekraftwerken im dezentralen Einsatz zu erreichen. Im Netzwerk arbeiten sechs Unternehmen und ein Forschungspartner zusammen.

Netzwerk: ImarSYS - Intelligente maritime Systemlösungen für Offshore-Dienstleistungen

Netzwerkmanagement:

ATI Küste GmbH Gesellschaft für Technologie und Innovation, Rostock

Kurzbeschreibung:

Im ImarSys-Netzwerk entwickeln und realisieren sieben KMU, eine assoziierte FuE-Einrichtung und weitere institutionelle Partner aus dem maritimen und Wirtschaftsentwicklungsbereich eine neue Generation von intelligenten schiffsgeführten Unterwassermesssystemen für Offshore-Dienstleistungen. Innovative Merkmale der Netzwerkentwicklungen sind u. a. eine duale Navigation- und Steuerlösung für das System Mutterschiff und geschlepptes Unterwassermessfahrzeug, dessen druckneutraler Schleppkörper aus CFK-Leichtbausektionen, eine sensorgeführte automatische Feinsteuerung der Messpositionen und Lagestabilität sowie variable Moduleinsätze für Nutzlasten wie parametrische Sedimenttechnologie und andere Sensoren.

Netzwerk: Autarke Energieversorgung mit Strom durch Abwärmenutzung

Netzwerkmanagement:

BKS Consult GmbH, Berlin

Kurzbeschreibung:

Ziel des Netzwerkes „Abwärme“ ist es, Technologien, Verfahren und Anlagensysteme zu entwickeln, die eine Energieversorgung mit elektrischer Energie durch Abwärmenutzung auf Basis der Thermoelektrik ermöglichen. Bisher nicht genutzte Abwärme wird dabei ohne den Einsatz mechanischer Komponenten direkt in elektrischen Strom umgewandelt. Durch die gemeinsame Entwicklung und Vermarktung innovativer technologischer Komponenten und Systemlösungen will das Netzwerk verschiedene Anwendungsbereiche (z. B. Verbrennungsmotoren, Industrieprozesse, autarke Energieversorgung in entlegenen Regionen) für thermoelektrische Generatoren erschließen. Im Netzwerk arbeiten dazu elf Unternehmen, zehn Forschungs- und ein Anwendungspartner aus Österreich zusammen.

Netzwerk: BiS-Net - Brennstoffzellen in Serie

Netzwerkmanagement:

Institut für Kompetenz in AutoMobilität - IKAM GmbH, Magdeburg

Kurzbeschreibung:

10 KMU und zwei Forschungseinrichtungen schließen sich zusammen, um die Produktionsprozesse von Brennstoffzellensystemen zu verbessern und portable Systeme für neue Anwendungen zu entwickeln. Das Vorhaben zielt dabei auf das Schließen wesentlicher Lücken im Entwicklungs- und Transferprozess sowie den Aufbau integrierter Wertschöpfungsketten zur Schaffung einer markt- und wettbewerbsfähigen Produktion.

Netzwerk: Beherrschung von Alltagssituationen mittels komplexer technischer Systeme im demografischen Wandel (BASSY)

Netzwerkmanagement:

Gesellschaft zur Förderung angewandter Informatik e.V., Berlin

Kurzbeschreibung:

Das Netzwerk widmet sich den technischen Herausforderungen, die sich aus dem demografischen Wandel ergeben. Dafür sollen innovative Produkte und Dienstleistungen entwickelt werden, die über den klassischen Anwendungsschwerpunkt für AAL-Technologien, die Wohnung von älteren Menschen, weit hinausgehen. Das Netzwerk will Verfahren und Techniken zur Vereinfachung von Prozessen in Beruf und Freizeit unter Berücksichtigung der Ansprüche von Senioren und Behinderten entwickeln. Dies betrifft u. a. ergonomische, individualisierbare HMI (Human-Machine-Interaction), Lernprozesse mittels Mixed-Reality, Sensorik und Interpretation heterogener Datenbestände (auch im Sinne von Big Data). Weiterhin wird sich das Netzwerk für die Etablierung von neuen Marktplätzen für die entwickelten AAL-Anwendungen engagieren.

Netzwerk: REOnet

Netzwerkmanagement:

i.con. innovation GmbH, Stuttgart

Kurzbeschreibung:

Ziel ist die Schaffung einer Innovationsplattform für Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit in der Lieferkette der metallischen Oberflächentechnik über die herkömmlichen Branchengrenzen hinweg. Der adressierte Forschungs- und Handlungsbedarf umfasst 5 Themenfelder: Optimierung innerbetrieblicher Prozessketten; Schnittstellen-Optimierung in der Lieferkette; Fertigungsintegration und Prozessintensivierung von Beschichtungssystemen; Oberflächenintegrierte Sensorik und Aktorik; Nachhaltigkeit im Lebenszyklus. Relevanz und Potenzial dieser Themen sind laut BMBF-Projekt "PROFOB" sehr hoch. 15 Unternehmen haben sich zur Bearbeitung der Themenstellung im Netzwerk REOnet organisiert.

Netzwerk: Protein Regional

Netzwerkmanagement:

Regina GmbH, Neumarkt

Kurzbeschreibung:

Im Netzwerk schließen sich acht Unternehmen zusammen, um die Eiweiß-Eigenversorgung im Oberpfälzischen Jura und die regionale Wertschöpfung zu verbessern. Hierzu sind vor allem gemeinsame Aktivitäten auf den Gebieten Saatgutentwicklung (Sortenvielfalt), Erntetechnik, Futtermittelherstellung und Nutzung von Nebenprodukten der Pflanzenölherstellung geplant.

Netzwerk: SWED 2.6

Netzwerkmanagement:

Bildungswerk der Wirtschaft Sachsen-Anhalt e. V. , Magdeburg

Kurzbeschreibung:

Ziel des Netzwerks ist es, neue Technologien und Produkte zu entwickeln, die die Ver- und Entsorgung von ländlichen und bevölkerungsschwachen Gebieten langfristig sichern können. Der Fokus liegt dabei insbesondere auf der Versorgung mit elektrischer Energie, Wärme, Trinkwasser und der Entsorgung bzw. energetischen Nutzung von Abwasser. Der infrastrukturelle Ausbau von etablierten Systemen durch zentrale Energieversorger, ist schon heute bei einer geringen Bevölkerungsdichte wirtschaftlich nicht mehr zu bewerkstelligen. Darüber hinaus katalysieren die damit verbundenen hohen Lebenshaltungskosten die zunehmende Landflucht immer stärker. Das Netzwerk bündelt die Kompetenzen von Unternehmen (KMU) und Forschungseinrichtungen aus den Bereichen Energie- und Wasserkreislaufsysteme, regenerative Energien und Energiespeichertechnik sowie Energierecycling, um auf Gebäude- und Quartiersebene eine sichere Versorgung der Bevölkerung mit Wärme und Energie sicherstellen zu können. Dazu werden innovative Produkte mit einem hohen Grad an Anpassungsfähigkeit entwickelt und im Rahmen von System- bzw. Komplettlösungen vermarktet.

Netzwerk: Spritzgießwerkzeuge

Netzwerkmanagement:

Werkzeugbauinstitut Südwestfalen GmbH , Lüdenscheid

Kurzbeschreibung:

Ziel des Projektes ist die Herstellung von Spritzgießwerkzeugen. Es soll eine neue technologische Ausrichtung in der Herstellung von Werkzeugen für optische Anwendungen mit Präzisionsfreiformflächen selektiert, untersucht und qualifiziert werden. Folgende Fragestellungen werden dabei geklärt: Warum sind Spritzgießwerkzeuge für Präzisionsfreiformflächen so teuer? Welches ist eine geeignete Werkzeugbaustrategie um Spritzgießwerkzeuge für optische Anwendungen entsprechend den Anforderungen wettbewerbsfähig herzustellen?

Netzwerk: „AccuSharing“ – Modulare Akkutechnologien

Netzwerkmanagement:

FGMD GmbH, Lichtenau

Kurzbeschreibung:

Das Netzwerk „AccuSharing“ setzt sich aus 11 mittelständischen Unternehmen und einer Forschungseinrichtung zusammen. Zur schnellen elektrischen „Betankung“ von E-Fahrzeugen soll im Rahmen des Netzwerkes: „AccuSharing“ ein tragbares Akkumodul für den Einsatz in handwerklich genutzten Kleintransportern und deren Peripherie entwickelt werden. Die elektroenergetische Betankung soll teilweise durch Modulbetankung erfolgen und zeitlich mit Betankungsvorgängen herkömmlicher Kraftstoffe vergleichbar sein. Durch die Schaffung eines Batteriemanagementsystems für eine optimale Steuerung zum Zweck der Auswahl- und Kapazitätsbewertung, des Ladebetriebs, der Energieentnahme und der Nachnutzung soll die Entwicklung abgerundet werden.

Netzwerk: „effizientum“ – Ressourceneffiziente Umformung

Netzwerkmanagement:

EurA Consult AG, Ellwangen

Kurzbeschreibung:

Ziel dieses Netzwerkprojekts ist es, Umformprozesse hinsichtlich ihres Energie- und Materialverbrauchs ressourcensparender zu gestalten. Eng hiermit verknüpft ist die Entwicklung effizienter Anlagentechnik. Die derzeit im Einsatz befindlichen Umformanlagen wurden vor Jahrzehnten konzipiert, weshalb ihre Energieeffizienz dem damaligen Stand der Technik entspricht. Das Netzwerk strebt deshalb an, Energieeinsparpotenziale von mindestens 20% zu mobilisieren – beginnend mit dem Anwendungsgebiet Automobilproduktion, insbesondere den dort eingesetzten Pressverfahren.

Netzwerk: Fit for Smart Grid

Netzwerkmanagement:

Technische Universität München, München

Kurzbeschreibung:

Ziel des Netzwerks ist es, Informations- und Leittechnik bereitzustellen, die für eine schrittweise Umrüstung auf ein intelligentes Stromnetz sowie die Realisierung eines alle Energieformen einbeziehenden Ansatzes erforderlich ist. Dabei soll auch dem immer mehr an Bedeutung erlangenden „Prosumer“-Gedanken Rechnung getragen werden – also der Entwicklung, dass Energieverbraucher auch selbst als Energieerzeuger in Erscheinung treten. Die zu entwickelnden Systeme sollen dabei vor allem den Bedürfnislagen von Kommunen, eigenständigen Industriezonen und Gewerbegebieten sowie mittelständischen Unternehmen entsprechen.

Netzwerk: Nutzung industrieller Abwärme

Netzwerkmanagement:

EurA Innovation GmbH, Zella-Mehlis

Kurzbeschreibung:

Ziel ist die Entwicklung effizienter Lösungen für Speicherung und Transport von Abwärme, die am Erzeugungsort nicht sinnvoll genutzt werden kann. Der Schwerpunkt liegt dabei auf die Erreichung hoher Zyklenzahlen im Transport (kurze Lade- und Entladezeiten), welche die Grundvoraussetzung für einen wirtschaftlichen Betrieb ist. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Entwicklung von Prozesstechnologien bzw. Anlagen für die Fälle, bei denen ein Abtransport der Abwärme wirtschaftlich nicht realisierbar ist. Im Netzwerk sind mittelständische Unternehmen, Großunternehmen und Forschungseinrichtungen vertreten, die sowohl ihre Abwärme vermarkten wollen, als auch innovative Lösungsansätze liefern.

Netzwerk: Industrial Reman

Netzwerkmanagement:

TTI Technologietransfer- und Innovationsförderung Magdeburg GmbH, Magdeburg

Kurzbeschreibung:

Ausgedienten Produkten soll mittels innovativer Technologien ein zweiter Produktlebenszyklus ermöglicht werden. Dabei soll eine neue Stufe der Wiederaufarbeitungstechnologien erreicht werden. Diese basiert neben der Anwendung, Adaption und Neuentwicklung von State of the Art Technologien auch auf dem Dienstleistungsangebot von interdisziplinär vernetzten Remanufacturing-Unternehmen. Altgeräte und deren Einzelkomponenten (Cores) sollen auf Wiederverwendbarkeit geprüft, die anonymisierten cores aufgearbeitet und in industriellen Fertigungsprozessen neuwertige Produkte hergestellt werden. Acht mittelständische Unternehmen sind im Netzwerk Industrial Reman organisiert.

Netzwerk: Nutzung industrieller Abwärme

Netzwerkmanagement:

EurA Innovation GmbH, Zella-Mehlis

Kurzbeschreibung:

Ziel der acht im Netzwerk organisierten Unternehmen ist die Entwicklung von wirtschaftlichen Lösungen mit der industrielle Abwärme finanziell rentabel verwertet werden kann. Es soll mit den Partnern des Netzwerkes gelingen Lösungen zu entwickeln, die innerhalb 5 - 10 Jahren ca. 5 % der momentan potentiell nutzbaren industriellen Abwärme/Jahr an Energie einzusparen, bzw. für Prozesse zu nutzen, die eine zusätzliche Wertschöpfung ermöglichen. Dies entspricht ca. 5 Mrd. kWh. Bei einem erzielbaren Preis von 2 - 4 Cent pro kWh bedeutet dies ein Gegenwert von 100 bis 200 Mio. €. An CO2 Einsparung entspricht dies ca. 1 Mio. Tonnen/Jahr.

Netzwerk: SWED 2.6

Netzwerkmanagement:

Bildungswerk der Wirtschaft Sachsen-Anhalt e. V., Magdeburg

Kurzbeschreibung:

Ziel des 12 Unternehmen umfassenden Netzwerks ist es, neue Technologien und Produkte zu entwickeln, die die Ver- und Entsorgung von ländlichen und bevölkerungsschwachen Gebieten langfristig sichern können. Der Fokus liegt dabei insbesondere auf der Versorgung mit elektrischer Energie, Wärme, Trinkwasser und der Entsorgung bzw. energetischen Nutzung von Abwasser. Das Netzwerk bündelt die Kompetenzen von Unternehmen (KMU) und Forschungseinrichtungen aus den Bereichen Energie- und Wasserkreislaufsysteme, regenerative Energien und Energiespeichertechnik sowie Energierecycling, um auf Gebäude- und Quartiersebene eine sichere Versorgung der Bevölkerung mit Wärme und Energie sicherstellen zu können.

Netzwerk: Multiagentenkoordinierte Regelung von Energiesystemen (MAREN)

Netzwerkmanagement:

evermind GmbH, Leipzig

Kurzbeschreibung:

Das Netzwerk aus zehn Unternehmen und zwei Forschungseinrichtungen wird eine Vielzahl an Innovationen für die dezentrale Regelung von Energieversorgungssystemen entwickeln und praktisch umsetzen. Das umfasst einerseits wissenschaftliche und ingenieurtechnische Leistungen zur Systemmodellierung und -simulation, andererseits Engineering-Leistungen und Produktentwicklungen, vor allem im Bereich Sensorik, Steuer- und Regelungstechnik sowie Betriebsführung. Hinzu kommen alle dafür erforderlichen technischen Ausrüstungen und Implementierung der Steuerungstechnik in elektrischen Produkten.

Netzwerk: IWiT - Intelligenter Wirtschaftsverkehr durch Telematik in Metropolregionen

Netzwerkmanagement:

Wagener & Herbst Management Consultants GmbH, Potsdam

Kurzbeschreibung:

Ziel des 11 Unternehmen umspannenden Netzwerkes ist es, innovative Lösungen für Telematikanwendungen im Wirtschaftsverkehr in Metropolregionen zu entwickeln. Besonderer Wert wird dabei auf die Nutzung von öffentlich zugänglichen Verkehrslagedaten (Public Data) gelegt, um Datensicherheit, Nachvollziehbarkeit, Kostengünstigkeit und Skalierbarkeit zu gewährleisten. Das Netzwerk beabsichtigt, neuartige Detektionssysteme für die öffentliche Verwaltung und Wirtschaftsunternehmen zur Gewinnung von Verkehrslagedaten zu entwickeln.

Netzwerk: Perspectives 4 You (P4Y)

Netzwerkmanagement:

Universität Augsburg, Augsburg

Kurzbeschreibung:

Das Netzwerk verfolgt die Zielsetzung, neue innovative Produkte und Dienstleistungen für den zukünftigen Markt der eingebetteten Systeme (Embedded Systems) zu entwickeln und zu vermarkten. Als neue Marktsegmente sollen hierbei insbesondere die mit den Schlagworten Cyber Physical Systems, Industrie 4.0 und Internet der Dinge beschriebenen Themenbereiche bedient werden. Durch eine gemeinsame Plattform für Technologien, Entwicklungswerkzeuge und modulare Produkte wollen die Netzwerkpartner ihre Kompetenzen bündeln und gemeinsam gegenüber Kunden in einheitlicher und gestärkter Form auftreten. Ausgehend von existierenden Produkten wollen sich die Unternehmen damit zu Technologieführern weiterentwickeln. Zwölf mittelständische Unternehmen organisieren sich im Netzwerk.

Netzwerk: Feinsteinreinigung

Netzwerkmanagement:

EurA Consult AG, Ellwangen

Kurzbeschreibung:

Ziel des Netzwerkes ist es, sich mit der Qualität der Oberflächen von Bauteilen, Werkzeugen oder Verarbeitungsgeräten der industriellen Fertigung zu beschäftigen. Die im Netzwerk zu klärende Fragestellung wird sein, wie definierte Oberflächeneigenschaften (Reinheit, Qualität, Topographie, Benet-zungseigenschaften etc.) durch bestehende und zu entwickelnde Feinstreinigungsverfahren erreicht werden können. Dabei sollen insbesondere auch Kombinationen von Reinigungsschritten und –verfahren untersucht werden, die sich bislang in industriellen Fertigungsverfahren nicht kombinieren lassen, weil sie sich aufgrund der verwendete Reinigungsphysiologie gegenseitig ausschließen. Als Ergebnis sollen neue Feinstreinigungsverfahren entstehen, welche den hohen Anforderungen an die Qualität von Oberflächen in Fertigungsverfahren, für z.B. optische oder mikroelektronische Anwendungen, genügen. Das Netzwerk umfasst sechs Unternehmen und zwei Forschungseinrichtungen.

Netzwerk: Gewinnung von Wertstoffen aus Pflanzenöl

Netzwerkmanagement:

TTI Technologietransfer- und Innovationsförderung Magdeburg GmbH, Magdeburg

Kurzbeschreibung:

Das Ziel des Netzwerkes besteht darin, Verfahren und Technologien zu entwickeln, die eine wirtschaftliche Gewinnung von Wertstoffen (z. B. Tocopherole (Vitamin E), Phytosterole, Poly-phenole) aus Pflanzenölen und Nebenprodukten aus deren Verarbeitung ermöglichen. Dazu wollen sieben Unternehmen und eine Forschungseinrichtung neuartige künstliche hochspezifische Adsorptionsmaterialien entwickeln und diese in geeigneten Systemlösungen einsetzen, die einfach in bestehende Anlagen der Pflanzenölverarbeitung zur Isolierung wertvoller Inhaltsstoffe integriert werden können. Durch die im Netzwerk entwickelten Lösungen soll das Wertschöpfungspotential heimischer Ölsaaten und weiterer industriell verarbeiteter Pflanzenöle und die Anlageneffizienz in der Pflanzenölverarbeitung nachhaltig gesteigert werden.

Netzwerk: Assistenz in der Logistik

Netzwerkmanagement:

Zentrum für Produkt- Verfahrens- und Prozeßinnovation GmbH, Magdeburg

Kurzbeschreibung:

Das ZIM-Kooperationsnetzwerk fokussiert auf die Erforschung und die Entwicklung von Produkten, Verfahren und technischen Dienstleistungen zur köperlichen, informationstechnischen und kognitiven Assistenz in der Logistik. Gesamtziel des 10 Unternehmen und drei Forschungseinrichtungen umspannenden Netzwerkes ist es, Methoden und Technologien zu schaffen, die es erlauben, Automatiserungstechnik, handgeführte Arbeitsmittel und menschliche Arbeit so zu koppeln, dass der Mensch zum zentralen Element wird. Dabei spielt die Verbesserung der Arbeitsbedingungen für den Menschen sowie Informations- und Prozesssicherheit eine wesentliche Rolle.

Netzwerk: CAFISTA - Erschließung von Verwertungsmöglichkeiten thermisch aktivierter Rest- und Rohstoffe

Netzwerkmanagement:

INVENT.NET GmbH, Berlin

Kurzbeschreibung:

Im Rahmen dieses Netzwerkes werden aus Baukohlenflugasche (BFA), Restschlacken der Eisen- und Stahlproduktion, aktivierten Tonmehlen und aus Schlämmen der Aluminiumproduktion neue Baumaterialien entwickelt. Dazu gehören neue Bindemittel, Mörtel und mineralische Dämmstoffe. Die Netzwerkpartner sind innovativ und Teil der Wertschöpfungskette.Sieben Unternehmen sind Partner im CAFISTA-Netzwerk

Netzwerk: Speichertechnologien

Netzwerkmanagement:

EurA Consult AG, Ellwangen

Kurzbeschreibung:

Thematischer Schwerpunkt dieses Netzwerkes aus elf Unternehmen und zwei Forschungseinrichtungen ist vorrangig die stoffliche und thermische Energiespeicherung. In diesen Bereichen herrscht noch hoher Forschungsbedarf. Das Netzwerk "ZukunftSpeicher - Speichertechnologien für die Energiewende" wird sich mit der Umsetzung von Speichertechnologien entlang der Wertschöpfungskette im Energiesektor beschäftigen. Neben der Entwicklung, Herstellung und dem Einsatz von Energiespeichersystemen wird zudem deren gesamte Energiebilanzierung berücksichtigt. Betrachtet werden sowohl stationäre als auch bewegliche Speichersysteme.

Netzwerk: Prelum

Netzwerkmanagement:

ICM - Institut Chemnitzer Maschinen- und Anlagenbau e.V., Chemnitz

Kurzbeschreibung:

Vision und Ziel für die 14 im Kooperationsnetzwerk Power Frame agierenden Unternehmen ist die Entwicklung und Erprobung eines Anlagenkonzepts, bei dem verschiedene Umformverfahren mit unterschiedlichen Bauteilabmessungen und hoher Wandlungsfähigkeit in Bezug auf Standort und Organisation möglich sind. Im Fokus des Netzwerkes stehen Bemühungen um die Entwicklung einer innovativen Schließvorrichtung, die gekennzeichnet ist durch eine kompakte, hochflexible und doch einfache Bauweise, die je nach Fertigungsverfahren mit zusätzlichen Modulen versehen werden kann.

Netzwerk: Hybrider Antrieb für die Allgemeine Luftfahrt (HyPoGA)

Netzwerkmanagement:

Fa. Bernhard Jöckel, Darmstadt

Kurzbeschreibung:

In dem Netzwerk HyPoGA schließen sich sieben Unternehmen und zwei Hochschulen zusammen, um gemeinsam erstmalig einen hybriden Luftfahrtantrieb für die Allgemeine Luftfahrt in unterschiedlichen Leistungsklassen (80 und 230 kW) zu entwickeln. Der Elektro-Hybridantrieb soll als Austauschaggregat in bestehenden Flugzeugen der Allgemeinen Luftfahrt eingebaut werden. Der Kraftstoffverbrauch wird im Vergleich zu heutigen Antrieben deutlich reduziert sein. Darüber hinaus wird der innovative Antrieb geringere Lärmemissionen aufweisen und zusätzlich die Ausfallsicherheit des Antriebsystems erhöhen.

Netzwerk: NanoPharm

Netzwerkmanagement:

cc-NanoBioNet e. V., Saarbrücken

Kurzbeschreibung:

Die 13 Partner des Netzwerkes NanoPharm haben sich zum Ziel gesetzt, durch die Anwendung der Nanotechnologie neue, sicherere und wirksamere pharmazeutische Produkte herzustellen. Hierzu sollen neue, aber auch etablierte pharmazeutische Wirkstoffe so verkapselt werden, dass ungewollte Wechselwirkungen mit dem Organismus unterbunden werden, und durch eine Oberflächenmodifizierung der Partikel die Strukturen im Körper, an denen die pharmakologische Wirkung entfaltet werden soll, gezielt erkannt werden können. Durch das Einstellen der Partikelgröße des verabreichten Wirkstoffes sollen zudem biologische Barrieren wie die Blut-Hirn-Schranke überwunden werden, sodass die pharmakologische Wirkung auch an schwer zugänglichen Stellen des Organismus entfaltet werden kann.

Netzwerk: WIPRONA - Wir produzieren Nachhaltigkeit

Netzwerkmanagement:

Bayern Innovativ - Bayerische Gesellschaft für Innovation und Wissenstransfer mbH, Nürnberg

Kurzbeschreibung:

In verschiedenen Branchen wie der Bau-, Textil- und Medizintechnikindustrie werden bislang kaum recycelte Kunststoffe eingesetzt. Hintergrund ist die Tatsache, dass aufgrund mangelnder Verarbeitungsverfahren Kunststoffe und Kunstfasern nicht in den gewünschten Qualitäten oder Mengen zur Verfügung stehen. Insbesondere das Recycling komplexerer Kunststoffverbünde gelingt oftmals nur unter deutlicher Materialdegradierung. Die acht Netzwerkpartner haben sich daher zum Ziel gesetzt, neue Recyclingtechnologien zu entwickeln, mit denen zusätzliche Kunststoffverbindungen für die Wiederverwertung erschlossen werden können. Die innovativen Verfahren sollen der Herstellung neuer Produkte aus den Bereichen Medizintechnik, Bau, Logistik, Automotive und Textiltechnik dienen. Darüber hinaus soll nach dem „Cradle-to-cradle-Prinzip“ die Ressourceneffizienz der zugehörigen Wertstoffkreisläufe von der Produktion über die Rücknahmelogistik bis hin zum Recycling bei sämtlichen Produktentwicklungen mitberücksichtigt werden.

Netzwerk: I2P - Innovative IT für die Produktion

Netzwerkmanagement:

R-Tech GmbH, Regensburg

Kurzbeschreibung:

Die industrielle Produktion steht vor der Herausforderung, die neuen technischen Möglichkeiten, die durch das Internet der Dinge im Produktionsprozess entstehen, einzusetzen. In der Produktion entstehen Cyber-Pysical Production Systems, die durch intelligente Vernetzungen in der Lage sind, miteinander zu kommunizieren, Aktionen auszulösen und sich wechselhaft zu steuern. Ziel des Netzwerks I2P Innovative It für die Produktion ist die Entwicklung von sicheren, robusten und skalierbaren IT-Intralogistiklösungen für die Produktion. Dafür haben sich 10 Unternehmen im Netzwerk organisiert.

Netzwerk: HWN 500 - Höhenwindnutzung zur Energiegewinnung in Höhen bis zu 500m

Netzwerkmanagement:

VIP Innovation GmbH, Berlin

Kurzbeschreibung:

Ziel des Netzwerkes ist die gemeinschaftliche Entwicklung technischer Lösungen im Umfeld innovativer Höhenwindanlagen. In den Bereichen Materialien, Meteorologie, Steuerung & Regelung, Robotik sowie Stromerzeugung- und Speicherung sollen die Neuentwicklungen integrativ umgesetzt werden, um die Technologie "Höhenwindanlagen" langfristig am Markt zu etablieren. Somit soll ein ökologisch nachhaltiger Beitrag zur Förderung und Realisierung ökonomischer regenerativer Energiegewinnung geleistet werden. An dem Netzwerk beteiligen sich 8 KMU, 3 internationale Forschungseinrichtungen und ein Verband.

Netzwerk: inline Mess- und Prüfverfahren für Serienprodukte

Netzwerkmanagement:

Technologie- und Gründerzentrum Jerichower Land GmbH, Genthin

Kurzbeschreibung:

An viele Bauteile, wie sie etwa in der Automobil- oder Luftfahrtindustrie zum Einsatz kommen, werden hohe Anforderungen bzgl. der Fertigungspräzision und Oberflächengüte gestellt. Die Maßhaltigkeit und Oberflächenqualität dreidimensionaler Bauteile kann in der Serienproduktion bislang jedoch nur eingeschränkt überwacht werden. So erlaubt die etablierte Weißlichtstreifenprojektion beispielsweise keine Überwachung der Güte von Oberflächenbeschichtungen, der Lage von Fasern bei faserverstärkten Kunststoffen oder der Maßhaltigkeit von Objekten mit stark spiegelnden oder transparenten Oberflächen. Aufgrund der hohen Taktraten können weitergehende berührungslose Messungen bislang nur „atline“ im Rahmen von Stichproben durchgeführt werden. Ziel des Netzwerkes ist es daher, neue berührungslose Mess- und Prüfverfahren zu entwickeln, die sich zur kontinuierlichen Inline-Vermessung und Qualitätskontrolle dreidimensionaler Bauteile bei hohen Taktraten in der Serienproduktion eignen. 10 Unternehmen beteiligen sich im Netzwerk an den begleitenden FuE-Projekten.

Netzwerk: Wasser & Technik

Netzwerkmanagement:

ttz Bremerhaven, Bremerhaven

Kurzbeschreibung:

Das Netzwerk WASSER & TECHNIK wird sich inhaltlich mit den verschiedenen Nutzungsformen des Wassers auseinanderstezen, insbesondere: Trinkwasser, kommunales Abwasser (Grau- und Schwarzwasser), industrielle Abwässer, Wasser in der Aquakultur, landwirtschaftliche Abwässer, Prozesswasser, Badebeckenwasser, Ballastwasser, Bilgenwasser. Die Vision der Netzwerkarbeit ist, die Martposition der 16 Mitglieder auszubauen und darüber hinaus durch stärkere Kooperation und Nutzung von Synergien auf dem Gebiet der Wasseraufbereitung für alle Mitglieder neue Märkte zu erschließen.

Netzwerk: SmartLight

Netzwerkmanagement:

Organisationsmanagement Cornelius Kirchner, Bad Neustadt

Kurzbeschreibung:

Die Vision des Netzwerkes SmartLight besteht in der Entwicklung neuer dreidimensionaler visueller Systeme für Flächen- und Integrationsbeleuchtungen sowie für großflächige Informationssysteme. Basis dieser Entwicklung sind neuartige Verbundmaterialien aus Stützgewebe (z.B. Hanf) in Verbindung mit eingewebten Lichtwellenleitern (z.B. PMMA). Gegenstand des Netzwerks sind die Herstellungsmethoden für das Verbundmaterial, die Materialentwicklung selbst, die Bauteil- und Systementwicklung sowie die zukünftige großserientechnische Produktion und der Vertrieb der neuen Anwendungen. Diese innovativen Leuchtgewebe sollen an und in Gebäuden, Sitzen, Möbeln, Autohimmeln und Zugdecken als individuelle Beleuchtungs- oder Informationssysteme verwendet werden können. Sieben KMU arbeiten an den verschiedenen Teilprojekten.

Netzwerk: NanoFunDuS

Netzwerkmanagement:

Frankenförder Forschungsgesellschaft mbH für Betriebswirtschaft, Ernährung und ökologischen Landbau, Luckenwalde

Kurzbeschreibung:

Das geplante Netzwerk "NanoFunDuS" hat zum Ziel, Produkte, Verfahren sowie Dienstleistungen aus dem Feld der Nanotechnologie für die Bereiche Sicherheit in der Lebensmittelkette und im Gesundheitswesen zu entwickeln. Diese sollen sicher, biokompatibel sowie besonders einfach handhabbar und daher auch für ungeschulte Anwender und Verbraucher geeignet sein. Dazu werden die 13 Partner vor allem zu den folgenden Schwerpunkten arbeiten: sichere, schnelle, kostengünstige Testsysteme und Bestimmungsmethoden; nachhaltige Methoden und Modelle für die Biotechnologie; nanotechnische Transportsysteme für Wirkstoffe sowie nanotechnisch funktionalisierte Werkstoffe und Bauteile zur Desinfektion und Sterilisierung.

Netzwerk: NanoInk

Netzwerkmanagement:

Nanoinitiative Bayern GmbH, Würzburg

Kurzbeschreibung:

Dem Einsatz der Nanotechnologie wird großes Potenzial insbesondere bei neuen Material- und Produktentwicklungen zugesprochen. Dies trifft auch auf das Forschungsgebiet der gedruckten Elektronik zu, welches seit Jahren als eine Schlüsseltechnologie für die Entwicklung zukunftsträchtiger, funktioneller und elektronischer Anwendungen gesehen wird. In diesem Umfeld wird sich das Netzwerk aus auf die Entwicklung nanobasierter funktionaler Tinten für den Einsatz als Industrie Pigmenttinten für Inkjetdruck Systeme und der diesbezüglich notwendigen Prozesstechnologie fokussieren.

Netzwerk: CarboMedTech

Netzwerkmanagement:

senetics Dr. Wolfgang Sening, Erlangen

Kurzbeschreibung:

Das 10 KMU und 3 Forschungseinrichtungen umfassende Netzwerk CarboMedTech widmet sich der Entwicklung und Optimierung von kohlenstofffaserverstärkten Kunststoffen (CFK) und deren Integration in Fragestellungen der Medizintechnik. Der Werkstoff ist leicht, hochsteif, korrosionsbeständig und röntgentransparent und wäre damit gut geeignet für den Medizintechnikeinsatz. Bisher fehlen jedoch konkrete Anwendungen. Das Leichtbaupotential wird durch die derzeit noch hohen Kosten für diese Materialklasse nicht ausgeschöpft. Um Anwendungen kosteneffizient zu gestalten, sollen Fragestellungen zu optimierten Herstellungstechnologien, der materialgerechten Verarbeitung und Bearbeitung sowie zur softwaregestützten Dimensionierung und Nutzungsdauerprognose erörtert und in FuE-Projekten der Netzwerkpartner gelöst werden.

Netzwerk: Translations-Allianz

Netzwerkmanagement:

ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH, Potsdam

Kurzbeschreibung:

Gegenwärtig werden 75 % der Ausgaben im Gesundheitswesen für die Behandlung von Menschen der "Generation 65+" aufgewendet. Aufgrund der demographischen Entwicklung steigen die Behandlungskosten im Gesundheitssystem seit mehreren Jahren kontinuierlich an. Zugleich gibt es jedoch den Trend durch die Kombination der klassischen medizinischen Gerätetechnik mit Informations- und Kommunikationstechnologien in sogenannten eHealth-Lösungen die Effizienz der medizinischen Überwachung deutlich zu verbessern und hierdurch Kosten einzusparen. Dieser Trend wird seit einigen Jahren durch die Einführung von mHealth-Produkten verstärkt, welche die inzwischen weit verbreiteten Smartphones und andere mobile Endgeräte in das Patientenmonitoring einbinden. Ziel des Translations-Allianz-Netzwerkes, das aus 13 Unternehmen besteht, ist es daher, die Entwicklung innovativer eHealth-Lösungen zu initiieren, mit denen neue Behandlungskonzepte realisiert und Kosten eingespart werden können.

Netzwerk: TakeCare

Netzwerkmanagement:

Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung (IGD), Rostock

Kurzbeschreibung:

In den vergangenen Jahren hat die Bedeutung von mobilen medizintechnischen Produkten und Anwendungen, die Aktivitäts- und Vitaldaten erfassen und verarbeiten, stark zugenommen. Die Erfassung und Analyse von Aktivitäts- und Vitaldaten ermöglicht neben einem medizinischen Monitoring auch die Identifikation der aktuellen Lebensstilsituation, sodass Handlungsempfehlungen für die individuell richtige Ernährung, sportliche Aktivitäten und medizinische Behandlungs- und Prophylaxe-Maßnahmen ausgesprochen werden können. Das Netzwerk, bestehend aus zehn KMU, einer Klinik und einer Froschungseinrichtung, möchte einen Beitrag dazu leisten, diese Aktivitäts- und Vitaldaten-Assistenz als Lifetime-Monitoring weiter zu etablieren. Durch zukünftige Entwicklungen sollen Simulationen der zu erwartenden körperlich-geistigen Entwicklung (z. B. bei Alzheimer, Parkinson, Diabetes) ermöglicht und dem Nutzer Informationen zur Wirksamkeit von Medikamenten, Behandlungskonzepten und Präventionsmaßnahmen übermittelt werden.

Netzwerk: KeimRed

Netzwerkmanagement:

GEMIFO Gesellschaft für Mittelstandsförderung mbH , Großröhrsdorf

Kurzbeschreibung:

Ziel der zehn im Netzwerk organisierten KMU ist die Etablierung der elektrohydraulischen Pulsation als neue Entkeimungs- und Behandlungstechnologie im Lebensmittelsektor. Damit soll ein Beitrag zur Verbesserung der Lebensmittelsicherheit, insbesondere im Bereich Fleisch- und Wurstwaren geleistet werden. Neben der Inaktivierung von unerwünschten Mikroorganismen wollen die Partner ggf. auch gleichzeitig eine Verbesserung der Produkteigenschaften erzielen. Ein weiteres wichtiges Entwicklungsziel besteht darin, mit dem neuen Verfahren den Energieverbrauch im Vergleich zu den derzeitigen thermischen Verfahren zu senken.

Netzwerk: MEDIMOLD

Netzwerkmanagement:

Kunststoff-Institut Südwest GmbH & Co. KG, Villingen-Schwenningen

Kurzbeschreibung:

Das Netzwerk MEDIMOLD, in dem sich elf Unternehmen und eine Forschungseinrichtung organisieren, widmet sich der Erarbeitung von Werkstoffen, Verfahren und Technologien nebst Werkzeugen zur Fertigung hybrider Bauteile aus Metall und Kunststoff in nur einem Urformverfahren. Der hohe Bedarf an hybriden Bauteilen und die hohen logistischen Herausforderungen der bisherigen zweistufigen Prozesse erfordern ein Umdenken bei den Fertigungsverfahren, das nur durch die Entwicklung neuer Verfahren und Werkstoffe gelöst werden kann. Im Rahmen des Netzwerkes sollen die Möglichkeiten des Metalldirekteinspritzens in oder auf Kunststoffformteile erarbeitet werden, um neuartige Bauteile in einem Arbeitsgang herstellen zu können. Die Netzwerkpartner kommen aus unterschiedlichsten Branchen und bringen ihr Know-how ein, um Verfahren und Produkte zu entwickeln.

Netzwerk: SmartTec

Netzwerkmanagement:

TGF - Technologie und Gründer-Förderungsgesellschaft Schmalkalden/Dermbach GmbH, Schmalkalden

Kurzbeschreibung:

Das Netzwerk verfolgt die Zielsetzung, innovative Produkte und Verfahren für cyber-physikalische Produktionssysteme zu entwickeln. Durch die intelligente Vernetzung der Steuerungstechnik und die Regelung von Fertigungsprozessen auf Produktebene sollen die Flexibilität, Zuverlässigkeit und Effizienz der Produktion gesteigert und die Wertschöpfung um 25 Prozent erhöht werden. Die Basis hierfür sollen Technologieentwicklungen zur Integration von Sensorik und Kommunikationstechnik in Bauteile und zur autarken Energieversorgung mit Energy-Harvesting-Methoden bilden. Elf Unternehmen und eine Forschngseinrichtung bilden das Netzwerk.

Netzwerk: IMMOS

Netzwerkmanagement:

EurA Consult AG, Ellwangen

Kurzbeschreibung:

Spektroskopische Verfahren werden in zunehmendem Maße in der Industrie zur Qualitätssicherung eingesetzt. In der jüngeren Vergangenheit entwickelte QuadCore-Prozessoren für mobile Geräte eröffnen nun die Perspektive, die aufwendigen Rechenoperationen spektrometrischer Analysen, wie sie bislang nur in fest installierten Anlagen möglich waren, auch mit mobilen Geräten zu realisieren. Hinzu kommt, dass durch die inzwischen wirtschaftliche Anwendbarkeit moderner mikrotechnischer Fertigungsverfahren wie der LiGA-Technik auch neue Möglichkeiten für die Miniaturisierung der Hardware spektrometrischer Sensorsysteme bestehen. Die neun Partner des Netzwerkes haben sich daher zum Ziel gesetzt, diese Technologien zu nutzen, um miniaturisierte Spektrometer zu entwickeln. Damit sollen neue mobile Anwendungsmöglichkeiten für spektrometrische Messungen erschlossen werden.

Netzwerk: EuReffuS

Netzwerkmanagement:

metalltec technology GmbH, Brandenburg

Kurzbeschreibung:

Im Netzwerk "EuReffuS" haben sich elf Partner zusammengefunden, um vorrangig neue Technologien und Prozesse für die Nutzung industrieller Abwärme zu entwickeln. Die am Netzwerk beteiligten Partner sind in den Bereichen Simulation, Konstruktion und Planung technischer Prozesse, der Hard- und Softwareentwicklung, der Systemintegration sowie der Planung und Entwicklung energie- und ressourceneffizienter Verfahren aktiv. Unterstützt werden die Unternehmen von sieben assoziierten Partnern aus Wissenschaft und Forschung. Konkrete technische Zielsetzungen liegen in der Entwicklung von Technologien zur Wärmerückgewinnung in Schienenfahrzeugen und Fertigungsprozessen der Lebensmittelindustrie, der Simulation von Gebäudeenergieströmen, sowie der katalytischen Verölung organischer Reststoffe.

Netzwerk: PolyMed

Netzwerkmanagement:

Technische Hochschule Wildau, Wildau

Kurzbeschreibung:

Die demographische Entwicklung hat zur Folge, dass es immer mehr ältere multimorbide Patienten gibt. Die Kosten im Gesundheitswesen steigen daher bereits seit mehreren Jahren kontinuierlich an. Folglich gibt es einen hohen Bedarf an technologischen Lösungen, mit denen die Dauer stationärer Krankenhausaufenthalte und die Häufigkeit ambulanter Behandlungen minimiert und die Möglichkeiten für eine häusliche Gesundheitsversorgung verbessert werden können. Neue medizintechnologische Lösungen, mit denen diese Ziele erreicht werden können, basieren oftmals auf der Anwendung neuer Erkenntnisse in der Mikro- und Präzisionstechnik. Darüber hinaus ergibt sich durch neue Beschichtungs- und Mikrostrukturierungsverfahren in der Kunststofftechnik heute die Chance, biofunktionale Bauteile kostengünstig in Massenproduktion herzustellen. Die zehn Partner des Netzwerkes wollen diese neuen Technologien der Mikrosystem- und Kunststofftechnik nutzen, um innovative Medizinprodukte zu realisieren.

Netzwerk: C-TP

Netzwerkmanagement:

Fraunhofer Projektgruppe Prozessinnovation, Bayreuth

Kurzbeschreibung:

Das aus acht Partnern bestehende Netzwerk widmet sich der Integration von Produktionstechnologien und der Produkt- und Verfahrensentwicklung für kohlenstofffaserverstärkte thermoplastische Kunststoffe (CFRTP, carbon fibre reinforced thermoplastics) in KMU. Hintergrund ist die bisher nur großserientauglich effizient zu gestaltende Produktion dieser Werkstoffgruppe, was eine Reihe von Anwendungen nicht wirtschaftlich realisierbar macht. Unbestrittene Vorteile dieses Werkstoffs gegenüber duroplastischen CFK-Werkstoffen (kohlenstofffaserverstärkten Kunststoffen) wie Warmum-formbarkeit, Recycelfähigkeit und Schweißbarkeit werden jedoch aufgrund der Fokussierung auf große Stückzahlen für Anwendungen und Produkte in kleineren Stückzahlen oder mit höherem Individualisierungsgrad nicht genutzt. Diese Lücke zu schließen, umfasst die Adaption bestehender Technologien in den KMU auf die Belange des neuen Werkstoffs, die Entwicklung neuer Werkzeuge und die Auflösung bestehender Gestaltungshemmnisse.

Netzwerk: Regeneratives Methanol

Netzwerkmanagement:

EurA Innovation GmbH, Zella-Mehlis

Kurzbeschreibung:

Leitgedanke des Netzwerks ist es, einen neuartigen Prozess der Methanolerzeugung zu nutzen, um überschüssigen regenerativ erzeugten Strom in eine stoffliche Energiespeicherung (als Methanol) zu überführen. Die Methanolgestehungskosten sollen durch diesen Prozess sowie durch den Einsatz neuartiger, effizienterer Katalysatoren deutlich gesenkt werden. Als Energieträger soll das gespeicherte Methanol zum einen für den Betrieb hierfür zu adaptierender bzw. weiterzuentwickelnder Blockheizkraftwerke (BHKW) eingesetzt werden, zum anderen nach Weiterverarbeitung zu Bio-DME (Dimethylether) als Kraftstoff für Dieselmotoren. Das Netzwerk besteht aus neun Unternehmen und einem Forschungspartner.

Netzwerk: Healthcare IT

Netzwerkmanagement:

Medical Valley Europäische Metropolregion Nürnberg e.V., Erlangen

Kurzbeschreibung:

Hinter dem Begriff Healthcare IT verbirgt sich der Wunsch, die medizinische Betreuung von Patienten stärker zu digitalisieren und durch den Einsatz moderner IT-Technologien eine bessere, schnellere und individuelle Versorgung von Patienten zu gewährleisten. Daraus folgend sollen im Netzwerk neue Systeme entwickelt werden, die eine Vernetzbarkeit verschiedener Gesundheitsbereiche (Krankenhäuser, Ärzte, Apotheken, Rehaeinrichtungen, Pflegekräfte und -einrichtungen, Patienten) und einen sicheren schnellen Datenaustausch ermöglichen. Durch innovative Soft- und Hardwarelösungen sollen die medizinische Versorgung, die Behandlungsqualität und -effizienz verbessert und dabei die Kosten deutlich gesenkt werden. Die zehn Netzwerkpartner möchten damit einen wichtigen Entwicklungsschritt in Richtung personalisierter Medizin gehen.

Netzwerk: BodyTec

Netzwerkmanagement:

IWS Innovations- und Wissensstrategien GmbH, Hamburg

Kurzbeschreibung:

Das Netzwerk aus acht KMU und vier Forschungspartnern hat die Entwicklung marktfähiger Produkte auf dem Gebiet der tragbaren und körpernahen Systemelektronik zum Ziel. Mit Hilfe einer sehr heterogenen Partnerstruktur aus den Bereichen Medizintechnik, Mikroelektronik, Nano-, Mikro- und Feinwerktechnik sowie RFID-, Biofeedback- Schaltungs- und Steuerungstechnik, will das Netzwerk neben der Entwicklung neuer technischer Lösungen auch den Einsatz neuer Materialien untersuchen, um innovative "Wearable"-Technologien zu entwickeln. Erste Forschungsschwerpunkte im Netzwerk liegen in den Bereichen der Körpersensorik und -aktorik, der Miniaturisierung von Schaltungstechnik, dem Einsatz elektroaktiver Polymere und organischer Elektronik, sowie der Etablierung neuer Herstellungs- und Produktionsverfahren.

Netzwerk: NEW

Netzwerkmanagement:

Inter 3 GmbH Institut für Ressourcenmanagement, Berlin

Kurzbeschreibung:

Innovative Ansätze zum Last- und Verbrauchsmanagement. Die Zunahme an volatiler Einspeisung aus EE-Anlagen führt zu einer gesteigerten Notwendigkeit, die Verbrauchsseite zu flexibilisieren, um: (1) eine Vergleichmäßigung der Versorgungslast zu erreichen (Vermeidung von Spitzenlasten) und (2) die Energienachfrage an der Energieerzeugung zu orientieren. Dies eröffnet der Wasserwirtschaft, als einem der größten kommunalen Energieverbraucher neue Chancen, sich als Energiedienstleister zu positionieren und Kosten bei der Wasserversorgung zu senken. Das Netzwerk besteht aus acht KMU.

Netzwerk: Geothermie

Netzwerkmanagement:

gec-co Global Engineering & Consulting - Company GmbH, Neusäß

Kurzbeschreibung:

Die Nutzung von Tiefen-Geothermie zur Stromerzeugung gewinnt immer mehr an Bedeutung. In Deutschland ist sie zur Zeit noch zu sehr auf die Netzeinspeisung zugeschnitten. Die Tiefe Geothermie kann zukünftig eine zentrale Rolle einnehmen, wenn die Anlagen nicht nur Stron liefern, sondern auf den Bedarf an Nutzenergie (Strom-Wärme-Kälte) des Kunden ausgelegt werden. Die Vision des Netzwerkes aus sechs KMU ist die systematische Weiterentwicklung einer dezentralen energetischen Nutzung von Tiefe Geothermie in der gesamten Wertschöpfungskette bis zur autarken Versorgung mit Nutzenergie vor Ort.

Netzwerk: Innovationsnetzwerk Nährstoffmanagement

Netzwerkmanagement:

Transferagentur Fachhochschule Münster GmbH, Münster

Kurzbeschreibung:

Im Netzwerk soll ein adaptives Verfahren zur Substrataufbereitung bzw. Trennung von Nährstoffen für Viehveredelungsregionen entwickelt werden, auf dem ein Nährstoffmanagementsystem im geschlossenen Kreislauf aufbauen soll. Im Fokus steht die Nachhaltigkeit durch Rückgewinnung von Stickstoff und Phosphor in einstellbaren Verhältnissen. Ziel ist auch die direkte Nutzbarmachung der tierischen Ausscheidungen für Biogasanlagen bei einhergehender verbesserter Tiergesundheit. In Abgrenzung zu bestehenden Ansätzen sollen nährstoffoptimierte Trennverfahren zum Einsatz kommen, die vorhandene Stalltechnik innovativ einbeziehen. Das Netzwerk besteht aus acht KMU.

Netzwerk: TechTransfer Produktion

Netzwerkmanagement:

ZAL Zentrum für Angewandte Luftfahrtforschung GmbH, Hamburg

Kurzbeschreibung:

Das Netzwerk soll Unternehmen aus dem Luftfahrtsektor mit innovativen Firmen aus anderen Branchen verbinden. Ziel ist der Transfer von etablierten und die Entwicklung neuer Produktionslösungen. Das Netzwerk soll einen Beitrag zu Forschungs- und Entwicklungsansätzen und damit zu einem Wissens- und Technologieaustausch leisten. KMUs, die bisher in anderen Branchen tätig waren, können ihre Leistungen durch das Netzwerk unterstützt in die Luftfahrt diversifizieren. Die deutsche Luftfahrtindustrie erfährt einen Innovationsschub durch moderiertes Cross-Industry-Scouting. Bisher organisieren sich fünfzehn Unternehmen und vier Forschungseinrichtungen im Netzwerk.

Netzwerk: Hyb-LB - Netzwerk für den hybriden Leichtbau

Netzwerkmanagement:

CIM - Innovation und Technologie gemeinnützige GmbH, Wismar

Kurzbeschreibung:

13 KMU und 2 Forschungseinrichtungen wollen mittels der kooperativen Zusammenarbeit ihre Kompetenzen auf dem Gebiet des hybriden Leichtbaus bündeln und ihre Marktposition mit verbesserten Produkten weiter ausbauen bzw. in neue Märkte eindringen. Das Netzwerk will durch die Kombination und Nutzung von Synergien der unterschiedlichsten Kompetenzen, grundsätzliche und generelle Lösungsansätze und -werkzeuge entwickeln, die es erlauben, die hybride Leichtbauweise in einem breiten Anwendungsspektrum und industriesicher einzusetzen.

Netzwerk: InVerBau

Netzwerkmanagement:

ATI Küste GmbH Gesellschaft für Technologie und Innovation, Rostock

Kurzbeschreibung:

Im Netzwerk "InVerBau" beabsichtigen zehn Unternehmen der Bauwirtschaft aus dem Nordosten Deutschlands, gemeinsam innovative Bau- und Werkstoffe zu entwickeln. Dabei sollen insbesondere die regionalen Möglichkeiten der Baurohstoffgewinnung besser ausgenutzt werden. Technologisches Ziel ist die Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks über die gesamte Produktlebensdauer im Vergleich zu konventionellen Baustoffen. Wirtschaftliches Ziel ist die Etablierung eines regionalen Zulieferernetzwerkes für Bauträger, Großabnehmer und Baustoffhändler und damit ein überregionaler Absatz für die Netzwerkpartner.

Netzwerk: Innovative Energiesysteme

Netzwerkmanagement:

Technische Hochschule Wildau (FH), Wildau

Kurzbeschreibung:

Die Entwicklung von Komponenten innovativer Energiesysteme bis hin zu einem regenerativ-ambivalenten Kraftwerk auf der Basis regenerativer Energieerzeuger und Energiewandler in Verbindung mit neuen effizienten Speichereinheiten ist das Ziel des Netzwerkes aus Wirtschaft und Wissenschaft. Die Herausforderung in der gemeinsamen Arbeit liegt in der standortgerechten und verbrauchsorientierten Dimensionierung und Steuerung der Einzelkomponenten. Durch eine angestrebte Kooperation mit Polen sollen Marktchancen in Regionen mit schwächerem Netzausbau untersucht werden. Das Netzwerk besteht aus sieben Unternehmen.